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Zahlen zum Hören. 

1. Die Note klingt nie aus
Der Extremfall. Die Note wird auch hier fünfmal angeschlagen, genau wie in den anderen drei, aber sie klingt nie aus: Die Linie ist flach, nirgends eine Lücke, und es ist fast kein Rhythmus mehr zu hören — nur ein Ton. So würde ein endloses RT60 klingen, und es zeigt den Punkt, auf dem der Rest dieses Abschnitts aufbaut: Man tanzt nicht nur zu den Noten, sondern auch zu den Lücken dazwischen.
2. Die Note klingt langsam aus
Langes RT60, schlechtes C80. Die nächste Note setzt ein, während die vorige noch klingt; der Pegel kommt darum nur etwa 10 dB herunter, bevor er wieder aufgefüllt wird — und weiter kommt er nie. Man kann den Beat noch zählen, aber man gräbt ihn aus einem Klang aus, der nie aufhört. An einem Social, wo viele Leute rund um die Tanzfläche reden, füllen die Gespräche diese Lücke leicht ganz auf — und es klingt ähnlich wie der nie ausklingende Ton oben.
3. Die Note klingt schnell aus
Kurzes RT60, gutes C80. Die Noten sind genau gleich laut wie eben — niemand hat etwas lauter gedreht. Verändert hat sich der Boden dazwischen: rund 50 dB Ruhe statt 10. Jede Note kommt aus der Stille statt aus der vorigen, und genau das ist der ganze Unterschied zwischen einem Rhythmus, den man spürt, und einem, den man sich erarbeiten muss.
4. Die Note ist sofort weg
Das andere Extrem: fast kein Ausklingen, jede Note ist längst vorbei, bevor die nächste beginnt. Rhythmisch könnte es klarer nicht sein, und es klingt furchtbar — Hämmern statt Musik, trocken und tot, nichts um den Klang herum. Darum war das Ziel nie «so wenig Nachhall wie möglich», sondern die «richtige Menge Nachhall».
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