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Journey No.7: Slow Lindy

  • Autorenbild: Dschini
    Dschini
  • vor 12 Minuten
  • 2 Min. Lesezeit

Slow Lindy ist wie ein tiefer Atemzug nach einem langen Tag: weich, weit, warm. Doch hinter dieser Ruhe steckt ein faszinierendes Spiel der Dynamiken. Jede Bewegung wird so weit wie möglich hinausgezögert, jeder Beat gedehnt, so das ein fliessendes Spiel zwischen Spannung und Entspannung entsteht. Slow Lindy fordert Geduld und lädt dazu ein, jeden Moment bewusst zu geniessen. Durch kontrollierte, Gewichtsverlagerungen entsteht eine Verbindung, die fast magisch wirkt: Zwei Menschen werden eins auf der Tanzfläche, so konzentriert auf Gespür, Moment und Musik, dass andere Paare ringsum in vergessenheit geraten.



Die Musik zum Schmelzen

Slow Lindy tanzt man zu langsameren Jazz- und Bluesstücken, oft mit viel Raum zwischen den Noten. Diese Musik lädt ein, nicht nur zu tanzen, sondern wirklich zuzuhören. Plötzlich wird jeder kleine Akzent interessant, jede Pause bedeutungsvoll.


Das Spiel der Dynamiken

Slow Lindy lebt vom bewussten Herauszögern jeder Bewegung, jedes Beats, jeder Gewichtsverlagerung. Es ist ein Spiel mit Spannung und Entspannung, mit Andeutung und Auflösung. Je länger man einen Moment hält, desto intensiver wird er. Geduld wird zur Kunstform, und das Geniessen jedes einzelnen Augenblicks wird zum Kern des Tanzes.



Ein Dialog

Wenn das Tempo sinkt, wird die Verbindung zwischen Leader und Follower intensiver. Durch kontrollierte, präzise Gewichtsverlagerungen entsteht eine körperliche Kommunikation, die fast telepathisch wirkt. Der Fokus liegt zu hundert Prozent beieinander und die Musik legt den Spielrahmen fest.


Der Körper

Slow Lindy fordert eine andere Art von Körperarbeit: mehr Kontrolle, mehr Balance, mehr Erdung. Dabei entsteht gleichzeitig eine Eleganz. Bewegungen werden länger, runder, geschmeidiger. Jede Verzögerung, jede kleine Welle im Körper bekommt Bedeutung.


Improvisation ohne Druck

Langsam zu tanzen bedeutet nicht, weniger zu tanzen. Im Gegenteil: Slow Lindy öffnet Türen zu kreativen Variationen, Micro-Movements und spielerischen Momenten, die im schnellen Tempo sehr anstrengend sein können. Es ist ein Tanz, der neugierig macht und Zeit lässt, die Bewegung zu geniessen.


Ab dem 16. April entführen Jenny & Steven euch an 5 Donnerstag-Abenden in den Slow Lindy. Wir freuen uns jetzt schon auf euch! Jetzt anmelden

 
 
 

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